Maßnahmen von Strafverfolgungsbeamten

Großflächige Razzia im Transbaikal-Gebiet – Hausdurchsuchungen betrafen mindestens 30 Personen

Transbaikales Territorium

Am 19. März 2026 fand eine Razzia bei Zeugen Jehovas aus Tschita und mehreren anderen Ortschaften im Transbaikal-Gebiet statt. Mindestens zehn Personen sind in einem neuen Strafverfahren angeklagt worden.

Die Untersuchung wird von S. Urbazajew, einem leitenden Ermittler der Ermittlungsabteilung der FSB-Direktion für das Transbaikal-Gebiet, durchgeführt. Fünf Personen werden verdächtigt, die Aktivitäten einer extremistischen Organisation zu organisieren (Art. 282.2(1) des Russischen Strafgesetzbuchs), und weitere fünf werden verdächtigt, daran teilzunehmen (Art. 282.2(2)).

Nach verfügbaren Informationen wurde ein Gläubiger – Anatoli Pozdnjakow (67) – unter Hausarrest gestellt, während drei weiteren – Witali Astachow, Swetlana Arefjewa und Olga Beznosenko – Haftverschonung unter Auflagen gewährt wurde.

Aktualisieren. Am 21. März brachte das Gericht zwei weitere Gläubige, Aleksei Karpow und Bakhtiyor Raupov, in ein Untersuchungshaftzentrum.

Zeugen Jehovas werden in Tschita bereits seit 6 Jahren strafrechtlich verfolgt. Die erste Razzia fand im Februar 2020 statt und führte zu Gefängnisstrafen für drei Personen.

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