Der Fall von Shishenko in Birobidzhan

Fallbeispiel

Pawel Schschenko, ein Einwohner von Birobidschan, wurde im Mai 2018 wegen seiner religiösen Ansichten verfolgt. Dann wurden der Gläubige und seine Frau Opfer eines Überfalls auf Zeugen Jehovas aus der jüdischen Autonomen Region. Im Februar 2020 eröffnete der FSB eine Klage gegen Pavel wegen Beteiligung an den Aktivitäten einer extremistischen Organisation. Bald wurde der Gläubige auf die bundesweite Fahndungsliste gesetzt.

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    Die Richterin des Bezirksgerichts Birobidzhan der jüdischen Autonomen Region, Marina Tsimarno, genehmigte eine Durchsuchung in der Wohnung von Pawel Shishenko im Rahmen eines Strafverfahrens gegen einen weiteren Gläubigen aus Birobidzhan, Alam Aliyev, und andere unbekannte Personen.

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    Im Rahmen der groß angelegten Operation "Jüngster Tag" gegen die Zeugen Zeugen Jehovas in Birobidschan wird das Paar Shishenko durchsucht, das von dem ranghohen FSB-Agenten Sachar Konstantinow geleitet wird. Sie beginnt um sieben Uhr morgens und dauert etwa sechs Stunden. Die Sicherheitskräfte begleiten ihre Aktionen mit Demütigungen und Drohungen, sie interessieren sich für alles, was mit den religiösen Aktivitäten der Gläubigen zu tun hat. Die Bibel, persönliche Unterlagen, Pässe und elektronische Geräte wurden Pavel und seiner Frau Jelena abgenommen.

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    FSB-Ermittler I. K. Fedorov eröffnete ein Strafverfahren gegen Schschenko nach Teil 2 von Artikel 282.2 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation.

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    Pavel erhält vom Ermittler ein Foto der Vorladung zur Vernehmung. Später erfährt der Gläubige von den Medien in Birobidzhan, dass er auf die bundesweite Fahndungsliste gesetzt wurde. Im selben Jahr wurde sie in die "Liste der Organisationen und Einzelpersonen, über die Informationen über ihre Beteiligung an extremistischen Aktivitäten oder Terrorismus vorliegen" (Rosfinmonitoring-Liste) aufgenommen.

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